
- Frau Dr. med. Anette Bier
Unser fachübergreifendes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) im Werlhof-Institut möchte beratend zwischen Ihnen als Mensch mit gesundheitlichen Anliegen und der modernen Medizin vermitteln.
Durch meine langjährige klinische Aus- und Weiterbildung in zahlreichen Spezialgebieten der Inneren Medizin kann ich Ihnen ein breites Spektrum an Untersuchungsverfahren anbieten.
Dabei liegt mein Hauptaugenmerk auf der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Der gesunde Blutkreislauf
Das mit Sauerstoff und Nährstoffen angereicherte Blut wird beim gesunden Menschen vom Herzen aus durch die Schlagadern (Arterien) in alle Organe und bis in die Finger- und Zehenspitzen gepumpt. Die Organe und Muskeln entnehmen dem arteriellen Blut Sauerstoff und Nährstoffe und können so optimal arbeiten. Die Venen transportieren das nun sauerstoff- und nährstoffarme Blut zurück zum Herzen.
Arterienverkalkung: ist ein Risiko für den ganzen Körper
Mit zunehmendem Lebensalter, bei familiärer Vorbelastung und ungesunder Lebensführung, verlieren die Blutgefäße ihre Elastizität, zusätzlich verengen sie sich durch Ablagerungen. Dies nennt man auch Verkalkung oder Atherosklerose. Es lagern sich Fett-, Eiweißbestandteile und Bindegewebe, so genannte "Plaques", an der Gefäßinnenwand ab, schränken den Blutfluss ein und haben die Neigung, leicht aufzubrechen. Daraufhin lagern sich Blutplättchen an der aufgebrochenen Stelle an und es entsteht ein Blutgerinnsel (Thrombus). Verstopft dieses Gerinnsel die Arterie oder wird mit dem Blutstrom weggerissen und blockiert ein anderes Gefäß, kommt es zu einer bedrohlichen Situation.
Herzinfarkt, Schlaganfall oder ein akuter Gefäßverschluss im Bein sind mögliche Folgen!
Bei einem mehr chronischen Verlauf der Gefäßeinengung in den Arterien des Beckens oder der Beine spricht man von der Schaufensterkrankheit, oder der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Die Bezeichnung rührt daher, dass die Betroffenen nach kurzen Gehstrecken immer wieder durch Schmerzen in Waden oder Oberschenkeln zum Stehenbleiben gezwungen werden. Im weiteren Verlauf kann die stark verminderte Durchblutung auch schon zu Ruheschmerzen führen (Stadium III). Im letzten Stadium (IV) kommt es zum Absterben von Gewebe (z.B. Schwarzfärbung einer Zehe).
Mehr als die Hälfte aller Menschen, die an einer PAVK leiden, haben Gefäßablagerungen in den Arterien des Herzens, den so genannte Herzkranzarterien. Bei körperlicher Belastung reicht die Sauerstoffversorgung des Herzens nicht mehr aus und es kommt zu Brustengegefühl oder Brustschmerzen (Angina pectoris), Herzrhythmusstörungen oder Luftnot.
Als chronische Folge kann sich eine Herzmuskelschwäche entwickeln. Kommt es durch einen Blutpfropf zum plötzlichen Herzkranzarterienverschluss, entsteht ein Herzinfarkt, es besteht akute Lebensgefahr.
Betrifft die Gefäßverkalkung eine Gehirnarterie, kann es durch einen akuten Verschluss durch ein Blutgerinnsel zu einem Schlaganfall kommen.
Deshalb ist es wichtig, die gefährliche PAVK rechtzeitig zu erkennen. Wir diese nachgewiesen, muß das ganze Kreislaufsystem gründlich untersucht werden.


